methodik

Das Prinzip der entwickelten Methodik erklärt sich folgendermaßen:
Die zu untersuchende Nucleotidsequenz wird mit einer, ein Polypeptid codierenden Nucleotidsequenz verbunden (in einem Vektorsystem) und in einer Wirtszelle (E.coli) exprimiert.
Ist das zu untersuchende Gen intakt, so wird ein intaktes Fusionsprotein gebildet, welches zum Absterben der Wirtszelle führt (kein Koloniewachstum). Ist im zu untersuchenden Gen eine Mutation vorhanden ( - Stopcodon durch Punktmutation; Änderung des Leserasters durch Insertion oder Deletion - ) so wird kein oder ein Fusionsprotein exprimiert, welches nicht zum Absterben der Wirtszelle führt.

Durch Mutation veränderte Genabschnitte werden also sehr leicht durch Wirtszellenwachstum angezeigt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die gewachsenen Wirtszellen für weitere Untersuchungen verwendet werden können..


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